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Das Boot

Das Boot

Der Film spielt im Jahr 1941. Die deutschen U-Boote haben die Aufgabe, im Nordatlantik Handelsschiffe zu versenken, die Großbritannien mit kriegswichtigen Gütern versorgen. Der Kampf wird immer härter, weil diese Schiffe immer effektiver von Zerstörern geschützt werden. Weiterlesen...

Trailer

Filmdaten

Jahr:
1981
Land:
Deutschland
Laufzeit:
Kinoversion: 143 Minuten, Director’s Cut: 208 Min., TV-Filmfassung: 282 Min., TV-Serie: 309 Minuten
FSK:
FSK 12
Regie:
Wolfgang Petersen
Drehbuch:
Wolfgang Petersen
Produktion:
Günter Rohrbach
Musik:
Klaus Doldinger
Kamera:
Jost Vacano
Schnitt:
Hannes Nikel
Schauspieler:
  • Jürgen Prochnow: Kommandant („Der Alte“)
  • Hubertus Bengsch: 1. Wachoffizier (I. WO)
  • Klaus Wennemann: Leitender Ingenieur (LI)
  • Herbert Grönemeyer: Leutnant Werner
  • Martin Semmelrogge: 2. Wachoffizier (II. WO)
  • Uwe Ochsenknecht: Bootsmann Lamprecht
  • Erwin Leder: Obermaschinist Johann
  • Jan Fedder: Bootsmaat Pilgrim
  • Claude-Oliver Rudolph: Dieselheizer Ario
  • Ralf Richter: Dieselmaat Frenssen
  • Oliver Stritzel: Dieselheizer Schwalle
  • Heinz Hoenig: Funkmaat Hinrich
  • Bernd Tauber: Obersteuermann Kriechbaum
  • Martin May: Fähnrich Ullmann
  • Lutz Schnell: Dufte
  • Otto Sander: Kapitänleutnant Philipp Thomsen
  • Günter Lamprecht: Kapitän der „Weser“
  • Sky du Mont: Leutnant Müller

Handlung

Der Film spielt im Jahr 1941. Die deutschen U-Boote haben die Aufgabe, im Nordatlantik Handelsschiffe zu versenken, die Großbritannien mit kriegswichtigen Gütern versorgen. Der Kampf wird immer härter, weil diese Schiffe immer effektiver von Zerstörern geschützt werden.

Nach einem zünftigen Gelage in einem französischen Bordell in La Rochelle muss U 96 in See stechen. Der Kommandant hat, wie auch die meisten seiner Offiziere, im Film keinen Namen, sondern er wird nur mit „Herr Kaleun“ (Kurzbezeichnung für Kapitänleutnant) angesprochen. Für die Besatzung ist er schlicht „Der Alte“. Mit an Bord ist bei dieser Fahrt der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner, der schon bald seine romantischen Vorstellungen von einer Feindfahrt eines U-Bootes ablegen muss.

Zunächst gibt es keine Feindberührung und innerhalb der Besatzung kommt Langeweile auf. Leutnant Werner wird von den Mannschaftsdienstgraden nicht richtig ernst genommen. So fliegt ihm ein Putzlappen ins Gesicht, als er die Besatzung beim Warten der Torpedos fotografiert.

Dann aber verändert sich die Situation. Ein Torpedoangriff auf einen einzelnen Zerstörer misslingt und U 96 wird auf dieser Feindfahrt zum ersten Mal mit Wasserbomben attackiert. Danach gerät das U-Boot in schwere Stürme. Immer wieder muss getaucht werden, weil das Boot über Wasser kaum Kurs halten kann. Eine genaue Standortbestimmung ist nicht möglich. So hält die Freude beim Kommandanten, hier draußen seinen alten Freund Kapitänleutnant Thomsen mit seinem Boot anzutreffen, nur kurz an. Diese Begegnung ist ein Zeichen dafür, dass bei den anderen U-Booten die Standorte ebenfalls nicht stimmen und somit große Lücken in der Überwachungskette entstehen.

Schließlich schafft es U 96, sich einem feindlichen Geleitzug zu nähern, zwei Schiffe zu versenken und eines in Brand zu schießen. Danach wird U 96 massiv mit Wasserbomben attackiert, kann aber beschädigt den feindlichen Schiffen entkommen. Nach dem Auftauchen Stunden später befindet sich noch ein brennender Tanker an der Wasseroberfläche. Der Kommandant lässt einen Torpedo abfeuern, um den Tanker zu versenken. Auf dem Schiff befinden sich wider Erwarten noch Seeleute, springen vom brennenden Schiff herunter, schreien verzweifelt um Hilfe und schwimmen auf U 96 zu. Der Kommandant erteilt den Befehl, die Maschinen rückwärts laufen zu lassen, und überlässt die Schiffbrüchigen ihrem Schicksal. Diese Szene hinterlässt Spuren bei allen, die sie von der Brücke aus verfolgt haben.

Nachdem der Kommandant entschieden hat, nach La Rochelle zurückzukehren, bekommt U 96 vom Befehlshaber der U-Boote (BdU) einen neuen Einsatzbefehl: Das Boot hat im spanischen Vigo seine Vorräte zu ergänzen und anschließend Kurs auf La Spezia im Mittelmeer zu nehmen, um die Nachschublinien des in Afrika operierenden Generals Rommel zu schützen. Dazu muss die Straße von Gibraltar durchfahren werden, was aufgrund der zahlreichen Schiffe der britischen Royal Navy, welche die Meerenge sichern, nahezu unmöglich ist und einem Himmelfahrtskommando gleichkommt. Da die Frau des Leitenden Ingenieurs schwer erkrankt ist, entscheidet der Kommandant, ihn vorher nach Hause zu schicken und Ersatz zu besorgen. Leutnant Werner soll in Vigo ebenfalls von Bord gehen und ihn begleiten, da zwei Mann leichter durch das neutrale Spanien kämen als einer. Die Entscheidung des Kommandanten ist auch ein Zeichen dafür, dass er kaum eine Chance sieht, heil durch die Meerenge von Gibraltar zu kommen. Jedoch erhält der Kommandant in Vigo an Bord des Versorgungsschiffs „Weser” vom BdU die – von einem Bediensteten des Deutschen Konsulats (Seewald) überbrachte – Nachricht, dass die beiden an Bord bleiben müssen.

Der Kommandant versucht mit einem Trick, sein Boot unbemerkt durch die Meerenge von Gibraltar zu manövrieren. Er möchte über Wasser und bei Dunkelheit so nahe wie möglich an die englischen Sicherungsketten heran, dann tauchen und das Boot von einer Unterwasserströmung geräuschlos durch die Meerenge ziehen lassen. Das U-Boot wird jedoch noch über Wasser von einem Flugzeug, das bereits über ein neues Radargerät verfügt, entdeckt und wie aus dem Nichts unter Beschuss genommen. Dies alarmiert die englischen Schiffe, welche das Boot ebenfalls unter Beschuss nehmen. Obersteuermann Kriechbaum wird auf der Brücke angeschossen und schwer verletzt. Der Alte lässt daraufhin das Boot mit voller Fahrt direkt auf die afrikanische Küste zusteuern, um in flacheres Gewässer zu kommen. Nachdem U 96 abgetaucht ist, gerät es außer Kontrolle und sinkt auf den Meeresboden in 280 Meter Tiefe. Die Besatzung kämpft ums Überleben. Es müssen zahlreiche Wassereinbrüche gestoppt und Reparaturen durchgeführt werden, bevor überhaupt eine Möglichkeit besteht, das Boot an die Wasseroberfläche zu bringen. Da der Tod durch Ersticken droht, werden Kali-Patronen an die Mannschaft ausgegeben, um den Kohlendioxid-Gehalt der Luft niedrig zu halten. Nach mehr als 15 Stunden, in denen vor allem die Besatzung des Maschinenraums unter ihrem „LI“ alles gibt, taucht das Boot auf.

Da die feindlichen Schiffe davon ausgegangen sind, dass das U-Boot gesunken ist, kann es mit der Besatzung aus der Meerenge entkommen und nach La Rochelle zurückkehren. Während des Aussteigens aus dem Boot beginnt ein schwerer Luftangriff auf den U-Boot-Hafen, bei dem ein Teil der Besatzung getötet wird. Leutnant Werner gehört zu den Überlebenden, die sich noch in den sicheren U-Boot-Bunker retten können. In der Schlussszene beobachtet er zusammen mit dem schwer verwundeten Kommandanten, wie U 96 – von Bomben getroffen – langsam im Hafenbecken versinkt. Bei diesem Anblick bricht der Kommandant sterbend zusammen.

Quelle: Wikipedia, Youtube