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Fanny und Alexander

Fanny und Alexander

Erzählt wird ein kurzer Ausschnitt aus dem Leben der großbürgerlichen Familie Ekdahl im Schweden des frühen 20. Jahrhunderts. Familienoberhaupt ist die Großmutter Helena, aus deren Ehe mit ihrem verstorbenen Mann drei Söhne hervorgegangen sind, Oscar, Gustav Adolf und Carl. Oscar leitet das sich im Familienbesitz befindende Theater, an dem auch seine viel jüngere Frau Emilie spielt. Sie haben zwei Kinder, Fanny und Alexander. Weiterlesen...

Trailer

Filmdaten

Jahr:
1982
Land:
Schweden
Laufzeit:
Kinofassung: 188 Minuten, TV-Fassung: 326 Minuten
FSK:
FSK 16
Regie:
Ingmar Bergman
Drehbuch:
Ingmar Bergman
Produktion:
Jörn Donner
Musik:
Daniel Bell
Kamera:
Sven Nykvist
Schnitt:
Sylvia Ingemarsson
Schauspieler:
  • Bertil Guve: Alexander Ekdahl
  • Pernilla Allwin: Fanny Ekdahl
  • Allan Edwall: Oscar Ekdahl
  • Ewa Fröling: Emilie Ekdahl
  • Gunn Wållgren: Helena Ekdahl
  • Jarl Kulle: Gustav Adolf Ekdahl
  • Mona Malm: Alma Gustavs Frau
  • Börje Ahlstedt: Carl Ekdahl
  • Christina Schollin: Lydia Carls Frau
  • Pernilla August: Maj
  • Majlis Granlund: Fräulein Vega
  • Svea Holst: Fräulein Ester
  • Käbi Laretei: Tante Anna am Klavier

Handlung

Erzählt wird ein kurzer Ausschnitt aus dem Leben der großbürgerlichen Familie Ekdahl im Schweden des frühen 20. Jahrhunderts. Familienoberhaupt ist die Großmutter Helena, aus deren Ehe mit ihrem verstorbenen Mann drei Söhne hervorgegangen sind, Oscar, Gustav Adolf und Carl. Oscar leitet das sich im Familienbesitz befindende Theater, an dem auch seine viel jüngere Frau Emilie spielt. Sie haben zwei Kinder, Fanny und Alexander.

Während einer Probe bricht Oscar zusammen; er stirbt kurz darauf, betrauert von seiner jungen Frau. Sie findet Trost bei dem Bischof Vergérus, den sie schließlich heiratet. Alexander, dem sein toter Vater in regelmäßigen Abständen erscheint, ist wenig glücklich mit der Entscheidung seiner Mutter. Emilie zieht mit ihren beiden Kindern in Vergérus’ Residenz, der mit seiner Mutter, Schwester und einer bettlägerigen Tante lebt. Vergérus bittet Emilie, dass sie zum Einzug nicht nur ihre, sondern auch die weltliche Habe ihrer Kinder hinter sich lassen möge.

Emilie, Fanny und Alexander leiden bald unter der Strenge und Askese, in der ihr Mann und seine Verwandten leben. Die Geschwister werden wiederholt eingeschlossen, Alexander körperlich gezüchtigt, nachdem er behauptete, die erste Frau des Bischofs und deren Kinder seien bei der Flucht vor ihm ums Leben gekommen. Als Emilie trotz einer neuen Schwangerschaft die Scheidung erbittet, droht der Bischof ihr mit dem Entzug des Sorgerechts ihrer leiblichen Kinder.

Isak, ein Freund der Familie Ekdahl und früherer Geliebter von Großmutter Helena, entführt Fanny und Alexander aus dem Domizil des Bischofs und bringt die beiden in seinem Haus unter. Emilie plant ebenfalls zu fliehen und verabreicht Vergérus ein Schlafmittel. Nachts begegnet Alexander in Isaks Haus dessen Neffen Ismael, der Alexander mit seinen hasserfüllten Gedanken gegen seinen Stiefvater konfrontiert. In dieser Nacht bricht in der Wohnung der Familie Vergérus ein Feuer aus, nachdem die bettlägerige Tante eine Petroleumlampe umgestoßen hat. Der Bischof kommt bei dem Brand ums Leben.

Emilie kehrt mit ihren Kindern in den Schoß der Familie Ekdahl zurück, wo sie ihr drittes Kind zur Welt bringt. Gustav Adolf, der selbst gerade Vater geworden ist, hält anlässlich der Feier eine Lobrede auf das Leben, das man wegen seiner Kürze genießen solle. Alexander erscheint sein verstorbener Stiefvater, der ankündigt, ihn von nun an regelmäßig heimzusuchen. Zum Ende hin eröffnet Emilie ihrer Schwiegermutter Helena, dass sie ein neues Stück einspielen und Helena als Mitwirkende gewinnen möchte. Helena beginnt, in dem geplanten Stück, August Strindbergs Ein Traumspiel, zu lesen: „Alles kann geschehen, alles ist möglich und wahrscheinlich. Zeit und Raum existieren nicht.“

Quelle: Wikipedia, Youtube