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Full Metal Jacket

Full Metal Jacket

Die Handlung beschreibt die Erlebnisse des Private James T. Davis, genannt Joker, in den Jahren 1967/1968 zunächst in einem Ausbildungslager der US-Marines auf Parris Island sowie im darauffolgenden Vietnamkriegseinsatz. Der Film beginnt damit, dass den Rekruten die Köpfe kahlrasiert werden. Weiterlesen...

Trailer

Filmdaten

Jahr:
1987
Land:
Vereinigtes Königreich Vereinigte Staaten
Laufzeit:
116[1] Minuten
FSK:
FSK 16
Regie:
Stanley Kubrick
Drehbuch:
Stanley Kubrick, Michael Herr, Gustav Hasford
Produktion:
Jan Harlan
Musik:
Vivian Kubrick, (als Abigail Mead)
Kamera:
Douglas Milsome
Schnitt:
Martin Hunter
Schauspieler:
  • Matthew Modine: Private Joker
  • Vincent D’Onofrio: Private Pyle
  • R. Lee Ermey: Gunnery Sergeant Hartman
  • Arliss Howard: Private Cowboy
  • Adam Baldwin: Animal Mother
  • Dorian Harewood: Albino
  • Kevyn Major Howard: Rafterman
  • Ed O’Ross: Lt. Touchdown
  • John Terry: Lt. Lockhart
  • Tim Colceri: Doorgunner

Handlung

Die Handlung beschreibt die Erlebnisse des Private James T. Davis, genannt Joker, in den Jahren 1967/1968 zunächst in einem Ausbildungslager der US-Marines auf Parris Island sowie im darauffolgenden Vietnamkriegseinsatz. Der Film beginnt damit, dass den Rekruten die Köpfe kahlrasiert werden.

Parris Island

Eine Ausbildungseinheit steht unter dem Kommando von Gunnery Sergeant Hartman, der die jungen Männer drakonisch behandelt und ihnen herabwürdigende Spitznamen gibt. Vor allem den übergewichtigen und wenig intelligenten Leonard Lawrence, den er Pyle (in der deutschen Synchronfassung Paula) nennt, nimmt er sich vor. Als dieser ständig Fehler begeht und für die Ausbildung zum Marine ungeeignet scheint, geht Sergeant Hartman dazu über, für jeden seiner Fehltritte nicht ihn, sondern den Rest der Rekruten zu bestrafen. Dafür rächen sich diese bei Lawrence, indem sie ihn eines Nachts mit in Handtücher gewickelten Seifenstücken verprügeln (diese Art der Bestrafung wird blanket party genannt).

Ab diesem Zeitpunkt beginnt Lawrence sich zu verändern: Er fängt an, mit seinem Gewehr zu sprechen, und entpuppt sich als sehr guter Schütze. Hartman schließt daraus, dass er sich nun doch noch zu einem brauchbaren Soldaten entwickelt, übersieht jedoch dessen psychische Veränderungen. Joker muss in der Nacht vor dem Abmarsch der Soldaten nach Vietnam Feuerwache halten. Dabei trifft er in der Gemeinschaftstoilette auf den bewaffneten Lawrence, der dem psychischen Druck der Ausbildung anscheinend nicht standgehalten hat. Als der Sergeant erscheint, erschießt Lawrence ihn mit Vollmantelmunition (full metal jacket) und anschließend sich selbst vor Jokers Augen.

Vietnam

Joker und seine Kameraden werden nach der Ausbildung auf unterschiedliche Einheiten verteilt und nach Vietnam entsandt. Joker wird Kriegsberichterstatter für die Armeezeitung Stars and Stripes und bekommt die Grausamkeiten und Schrecken des Vietnamkrieges zu Gesicht. Nach der Tet-Offensive im Frühjahr 1968, trotz schwerer Verluste ein großer Erfolg für den Vietcong und die nordvietnamesische Armee, wendet sich das Kriegsglück zu Ungunsten der Amerikaner.

Joker soll daraufhin mit einem Kameraden, Rafterman, über die Kämpfe in der zerstörten Stadt Huế berichten. In Huế trifft Joker wieder auf Cowboy, einen seiner Kameraden in der Ausbildung. Dabei erlebt er, wie die Mitglieder der Einheit nacheinander von Heckenschützen, Minen und Sprengfallen getötet werden.

Der Trupp gerät schließlich in einen Hinterhalt, nachdem er sich verirrt hat. Ein Heckenschütze verletzt zuerst einen der Soldaten und danach auch den Kameraden, der ihn retten will. Schließlich tötet er beide, als sie die Position des Schützen preiszugeben drohen. Cowboy wird später ebenfalls vom Heckenschützen durch eine Öffnung in einer Mauer getötet. Im Anschluss gelingt es der dezimierten Truppe, den Schützen zu stellen. Es handelt sich um eine junge Vietnamesin. Rafterman verletzt sie mit mehreren Schüssen. Am Ende sieht man sie am Boden liegen; sie spricht mit letzter Kraft ein Gebet und die Worte „erschießt mich!“. Die US-Marines diskutieren darüber, was mit ihr geschehen soll. Schließlich gibt Joker ihr den Gnadenschuss. Dafür lobt ihn sein Kamerad Rafterman mit den Worten: „Total stark, Mann – das war wirklich stark!“, wobei man nicht erkennen kann, ob dies nun als tatsächliches Lob gelten soll oder eher verächtlich und ironisch gemeint ist. Am Ende des Films leben nur noch einige wenige von Jokers Freunden, auf dem Rückweg singen diese den Mickey-Mouse-Club-Song.

Quelle: Wikipedia, Youtube