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Gandhi

Gandhi

Der Film beginnt mit der Ermordung Gandhis durch Nathuram Godse und blickt dann auf sein Leben und Wirken zurück. Gandhi geht nach seinem Studium in Großbritannien und Tätigkeit als Anwalt in Bombay nach Südafrika. Dort soll er zunächst nur einen Rechtsstreit lösen, erfährt dann aber Folgen der Apartheid am eigenen Leib. Er setzt sich für die Rechte der in Südafrika lebenden Inder ein und entwickelt das Prinzip des gewaltlosen Widerstandes. Nach mehreren gewaltlosen Protesten gibt die Regierung in Südafrika nach und ändert einige diskriminierende Gesetze zugunsten der Inder. Zurück in Indien gründet er den Harijan Ashram und übernimmt die Führung der Kongresspartei. In seinen Bemühungen um die Unabhängigkeit Indiens ruft er... Weiterlesen...

Trailer

Filmdaten

Jahr:
1982
Land:
Großbritannien Indien
Laufzeit:
181 Minuten
FSK:
FSK 12
Regie:
Richard Attenborough
Drehbuch:
John Briley
Produktion:
Richard Attenborough
Musik:
Ravi Shankar
Kamera:
Ronnie Taylor, Billy Williams
Schnitt:
John Bloom
Schauspieler:
  • Ben Kingsley: „The Mahatma“
  • Roshan Seth: Pandit Nehru
  • Saeed Jaffrey: Sardar Patel
  • Alyque Padamsee: Mohamed Ali Jinnah
  • Rohini Hattangady: Kasturba Gandhi
  • Martin Sheen: Vince Walker
  • Geraldine James: Mirabehn
  • Ian Charleson: Charlie Andrews
  • Günther Maria Halmer: Hermann Kallenbach
  • John Gielgud: Lord Irwin
  • Candice Bergen: Margaret Bourke-White
  • Edward Fox: General Dyer
  • Trevor Howard: Richter Broomfield
  • John Mills: Vizekönig
  • Athol Fugard: General Smuts
  • Amrish Puri: Khan
  • Ian Bannen: Polizeikommandant
  • Michael Bryant: Principal Secretary
  • John Clements: Advocate General
  • Richard Griffiths: Collins
  • Nigel Hawthorne: Kinnoch
  • Bernard Hepton: G.O.C.
  • Michael Hordern: Sir George Hodge
  • Shreeram Lagoo: Professor Gokhale
  • Om Puri: Nahari
  • Virendra Razdan: Maulana Azad
  • Richard Vernon: Sir Edward Gait
  • Supriya Pathak: Manu
  • Nina Gupta: Abha
  • Shane Rimmer: Kommentator
  • Anang Desai: J. B. Kripalani
  • Winston Ntshona: Porter
  • Marius Weyers: Schaffner
  • Alok Nath: Tyeb Mohammed
  • Ken Hutchison: Polizei Sergeant
  • Charu Bala Chokshi: Ayah
  • Daniel Day-Lewis: Colin
  • Mohan Agashe: Tyeb Mohammeds Freund
  • Bernard Hill: Soldat
  • Nana Palsikar: Dörfler
  • Geoffrey Chater: Regierungsanwalt
  • Habib Tanveer: indischer Jurist
  • Bernard Horsfall: General Edgar
  • Pankaj Kapoor: Pyarelal
  • Tarla Mehta: Sarojini Naidu
  • Terrence Hardiman: Ramsay MacDonald
  • Tom Alter: Doktor im Aga-Khan-Palast
  • Sekhar Chatterjee: Suhrawardy

Handlung

Der Film beginnt mit der Ermordung Gandhis durch Nathuram Godse und blickt dann auf sein Leben und Wirken zurück. Gandhi geht nach seinem Studium in Großbritannien und Tätigkeit als Anwalt in Bombay nach Südafrika. Dort soll er zunächst nur einen Rechtsstreit lösen, erfährt dann aber Folgen der Apartheid am eigenen Leib. Er setzt sich für die Rechte der in Südafrika lebenden Inder ein und entwickelt das Prinzip des gewaltlosen Widerstandes. Nach mehreren gewaltlosen Protesten gibt die Regierung in Südafrika nach und ändert einige diskriminierende Gesetze zugunsten der Inder. Zurück in Indien gründet er den Harijan Ashram und übernimmt die Führung der Kongresspartei. In seinen Bemühungen um die Unabhängigkeit Indiens ruft er zur „Kampagne der Nichtkooperation“ auf. Gandhi wird verhaftet, kommt aber wenig später wieder frei. Die britische Regierung erlässt Notstandsgesetze, die unter anderem Versammlungen verbieten. Von indischer Seite aus folgen weitere Protestaktionen, die sich unter anderem gegen das britische Baumwollmonopol richten. Als sich entgegen einem Versammlungsverbot etwa 1500 Menschen in Amritsar versammeln und gewaltlos für die Unabhängigkeit Indiens protestieren, werden sie von einigen Soldaten der britischen Armee beschossen, und mindestens 379 Menschen sterben. Im Gedenken an dieses „Massaker von Amritsar“ folgt im Film eine zweiminütige Pause mit schwarzem Bild und Sitarmusik. Gandhi, der regelmäßig mit der britischen Kolonialregierung verhandelt, teilt den Briten mit, dass es für sie Zeit sei, zu gehen. Er kündigt an, dass „100.000 Briten 350 Millionen Inder nicht dauerhaft gegen ihren Willen regieren werden“. Die Spannungen zwischen Briten und Indern nehmen immer mehr zu. Als bei einem Protestmarsch einige Teilnehmer von Polizisten verprügelt werden, eskaliert die Gewalt, die Polizisten werden getötet, und es kommt im ganzen Land zu Unruhen. Gandhi fastet mit dem Ziel, die Unruhen zu stoppen, was ihm gelingt.

Einige Jahre später löst Gandhi den Salzmarsch aus, was den zivilen Ungehorsam des indischen Volkes ausdrücken soll. Er wird von der britischen Kolonialregierung zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt, kommt aber später wieder frei. Nachdem Indien unabhängig geworden ist, kommt es zu Ausschreitungen zwischen Hindus und Moslems. Hierbei spielt vor allem die Teilung Indiens in Indien und Pakistan, bestehend aus Ost- und Westpakistan, eine Rolle. Um die Massaker der Religionsgruppen zu beenden, fastet Gandhi erneut und beendet die Gewalt erfolgreich. Der Film endet mit seiner Anfangsszene: Gandhi wird ermordet.

Quelle: Wikipedia, Youtube