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Hass

Hass

Der Film beginnt mit folgenden Worten: „Dies ist die Geschichte von einem Mann, der aus dem 50. Stock von ’nem Hochhaus fällt. Während er fällt, wiederholt er, um sich zu beruhigen, immer wieder: ‚Bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut...‘. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung!“ Weiterlesen...

Trailer

Filmdaten

Jahr:
1995
Land:
Frankreich
Laufzeit:
96 Minuten
FSK:
FSK 12
Regie:
Mathieu Kassovitz
Drehbuch:
Mathieu Kassovitz
Produktion:
Adeline Lecallier, Alain Rocca, Christophe Rossignon
Musik:
Assassin, sowie Songs von Frank Loesser und Bob Marley
Kamera:
Pierre Aïm
Schnitt:
Mathieu Kassovitz, Scott Stevenson
Schauspieler:
  • Vincent Cassel: Vinz
  • Hubert Koundé: Hubert
  • Saïd Taghmaoui: Saïd
  • Abdel Ahmed Ghili: Abdel
  • Héloïse Rauth: Sarah
  • Rywka Wajsbrot: Vinz' Großmutter
  • Olga Abrego: Vinz' Tante
  • Laurent Labasse: Koch
  • Choukri Gabteni: Saïds Bruder
  • Benoît Magimel: Benoît
  • Medard Niang: Médard
  • Arash Mansour: Arash
  • Édouard Montoute: Darty

Handlung

Der Film beginnt mit folgenden Worten: „Dies ist die Geschichte von einem Mann, der aus dem 50. Stock von ’nem Hochhaus fällt. Während er fällt, wiederholt er, um sich zu beruhigen, immer wieder: ‚Bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut...‘. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung!“

Der Film erzählt 24 Stunden im tristen Leben des Arabers Saïd, des Juden Vinz und des Schwarzen Hubert, drei Jugendliche, die in Chanteloup-les-Vignes leben. Der Film setzt zu einem Zeitpunkt in das Geschehen ein, als es in dem Viertel nur ein Thema gibt: die Krawalle zwischen Einwohnern des Viertels und der Polizei in der letzten Nacht. Ausgelöst wurden diese, nachdem während einer Routinekontrolle der Polizei Abdel, „ein Junge aus ihrem Viertel“, lebensgefährlich verletzt wurde und nun im Koma liegt. Vinz findet während der Krawalle den verlorengegangenen Revolver eines Polizisten und nimmt sich vor, einen Beamten zu töten, sollte Abdel sterben. Die Tatsache, dass ein Beamter seine Waffe verloren hat, spricht sich im Viertel und den Medien schnell herum, nur wer der Finder ist, bleibt Geheimnis der drei Hauptfiguren.

Vinz trägt die Waffe, nachdem er sie anfänglich versteckt hatte, fortan immer bei sich, was zu mehreren gefährlichen Situationen sowohl zwischen den dreien und der Polizei als auch mit anderen Personen führt. Dieser Umstand führt zu einem Konflikt in der Gruppe, welcher vor allem zwischen Hubert und Vinz durch mehrere Diskussionen und zeitweilige Trennungen ausgetragen wird. Bei einem gemeinsamen Besuch in Paris werden Saïd und Hubert von der Polizei wegen Ruhestörung festgenommen, Vinz kann flüchten. Die Beamten misshandeln und schikanieren Saïd und Hubert und sorgen dafür, dass sie ihren letzten Zug in ihr Viertel verpassen. Im Bahnhof treffen sie auch Vinz wieder, der auf sie gewartet hat.

Sie gehen dann gemeinsam auf Entdeckungstour durch die Stadt, stören eine Vernissage, versuchen ein Auto zu knacken, was ihnen nach Anlaufschwierigkeiten auch gelingt – um dann allerdings festzustellen, dass keiner von ihnen fahren kann. Im Forum des Halles erfahren sie dann, dass Abdel im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen ist. Vinz’ Rachegelüste führen daraufhin zu einem Streit über die Waffe. Hubert und Saïd trennen sich fürs Erste von Vinz. Später treffen sie auf eine Gruppe Neonazis und werden nur durch den Einsatz von Vinz’ Waffe gerettet. Die Situation spitzt sich damit weiter zu.

Am Morgen kommen die drei zurück in ihr Viertel und verabschieden sich von Hubert, dabei übergibt Vinz die Waffe an diesen. Hubert entfernt sich in entgegengesetzter Richtung von Vinz und Saïd. Vor den beiden hält ein Polizeiauto und Vinz wird von einem Polizisten, der schon mehrmals vorher im Film als kompromisslos und provozierend in Erscheinung trat, mit einer Waffe bedroht. Der Polizist hält die Waffe an Vinz’ Kopf und flucht ihn an, dass er ohne seine Gang, seine Kollegen, nichts sei. Unbeabsichtigt drückt der Polizist den Abzug seiner Waffe: Vinz wird durch einen Kopfschuss getötet. Hubert, der Träger der Waffe, war schon beim Anhalten des Polizeiautos misstrauisch geworden und zurück in ihre Richtung gelaufen. Entsetzt beobachtet er den Tathergang und hält dem Polizisten, nach einiger Zeit des Begreifens, die Waffe an den Kopf. Der Polizist richtet die Waffe auch auf Hubert. Die Kamera zoomt auf Saïd, der auf der anderen Seite des Streifenwagens steht und die Augen schließt, im Vordergrund hört man das Geräusch einer Waffe, die abgefeuert wird. Wer geschossen hat, erfährt der Zuschauer nicht.

Quelle: Wikipedia, Youtube