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The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben

The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben

Das Herrenhaus (engl. the mansion) von Bletchley Park war die Zentrale der britischen Codeknacker und ist heute ein Museum. Der Film besteht aus drei ineinander verwobenen Handlungssträngen, die wichtige Abschnitte in Alan Turings Leben darstellen. Im Folgenden sind diese, anders als im Film, in chronologischer Ordnung angegeben. Weiterlesen...

Trailer

Filmdaten

Jahr:
2014
Land:
Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich
Laufzeit:
113 Minuten
FSK:
FSK 12, JMK 8
Regie:
Morten Tyldum
Drehbuch:
Graham Moore
Produktion:
Nora Grossman, Ido Ostrowsky, Teddy Schwarzman
Musik:
Alexandre Desplat
Kamera:
Óscar Faura
Schnitt:
William Goldenberg
Schauspieler:
  • Benedict Cumberbatch: Alan Turing
  • Keira Knightley: Joan Clarke[3]
  • Matthew Goode: Hugh Alexander[4]
  • Mark Strong: Maj. Gen. Stewart Menzies[5]
  • Charles Dance: Alastair Denniston
  • Allen Leech: John Cairncross[6]
  • Matthew Beard: Peter Hilton[7]
  • Rory Kinnear: Detective Nock[8]
  • Alex Lawther: junger Turing
  • Jack Bannon: Christopher Morcom
  • Victoria Wicks: Dorothy Clarke Joans Mutter
  • Tuppence Middleton: Helen
  • James Northcote: „Jack“ Good
  • Steven Waddington: Superintendent Smith

Handlung

Das Herrenhaus (engl. the mansion) von Bletchley Park war die Zentrale der britischen Codeknacker und ist heute ein Museum.

Der Film besteht aus drei ineinander verwobenen Handlungssträngen, die wichtige Abschnitte in Alan Turings Leben darstellen. Im Folgenden sind diese, anders als im Film, in chronologischer Ordnung angegeben.

1927

Der junge Alan Turing ist ein introvertierter Junge, der von seinen Schulkameraden aufgrund seiner Andersartigkeit gemobbt wird. Lediglich sein Freund Christopher steht zu ihm. Sie tauschen im Mathematikunterricht verschlüsselte Botschaften aus. Alan beginnt, sich in Christopher zu verlieben. Als er ihm nach den Ferien seine Liebe offenbaren möchte, erfährt er, dass Christopher an Tuberkulose gestorben ist.

1939

Nach Beginn der Kriegshandlungen zwischen Deutschland und Großbritannien bewirbt sich Turing um eine Stelle bei der Government Code and Cypher School in Bletchley Park. Während des Vorstellungsgesprächs mit Commander Alastair Denniston macht er bei diesem wegen seiner Arroganz und sozialen Inkompetenz einen negativen Eindruck. Trotzdem kann er Denniston überzeugen, ihn einzustellen. Zusammen mit Hugh Alexander, John Cairncross, Peter Hilton, Keith Furman und Charles Richards soll er die durch die Enigma verschlüsselten Nachrichten der deutschen Armee „knacken“.

Schnell entwickelt Turing die Idee, eine kryptanalytische Maschine zu bauen, um den sich täglich ändernden Schlüssel schneller herauszufinden. Bei seinen Vorgesetzten findet er damit keine Unterstützung, weshalb er sich an Winston Churchill wendet, der ihn daraufhin als Leiter des Teams einsetzt.

Turing feuert Furman und Richards und stellt dafür Joan Clarke und einen weiteren Mitarbeiter ein. Zu Joan Clarke baut er während seiner Arbeit eine Freundschaft auf. Da Clarkes Eltern sie drängen, sich zu verloben, macht Turing ihr einen Heiratsantrag, damit sie weiter an dem Projekt arbeiten kann.

Turing stellt seine elektromechanische „Knackmaschine“ (Turing-Bombe, im Film von ihm „Christopher“ genannt) fertig; sie arbeitet aber zu langsam, um die deutschen Kryptogramme brechen zu können. Sein Vorgesetzter Alastair Denniston gibt dem Team eine Frist von einem Monat, innerhalb deren sie Fortschritte vorweisen müssen, anderenfalls will er das Projekt stoppen. Als eine Kollegin einer anderen Abteilung bei einem Flirt mit Hugh Alexander erwähnt, dass ihr deutsches Gegenüber seine Funksprüche immer gleich einleitet, hat Turing die entscheidende Idee. Da zu Beginn jedes Tages ein Wetterbericht verschlüsselt gesendet wird, der stets mit denselben Worten beginnt und endet, kann das Team den Suchraum für die Maschine einschränken, und endlich gelingt es, den Code zu knacken.

Trotz des Erfolges werden manche der nun bekannten deutschen Angriffspläne nicht weitergeleitet und Verluste auf Seiten der Alliierten in Kauf genommen, da Turing und sein Team befürchten, die Deutschen würden ansonsten erfahren, dass die Enigma kompromittiert ist, und ihre Verfahren oder gar das System ändern.

Turing offenbart seiner Verlobten Joan Clarke gegenüber seine Homosexualität. Als diese trotzdem mit ihm zusammenbleiben will, weist er sie zurück.

1951

Bei Turing zu Hause wird eingebrochen. Da er bei der Polizei angibt, dass nichts gestohlen worden sei, und die Polizisten wegschickt, schöpft ein Beamter Verdacht, er könnte ein Agent des russischen Geheimdienstes sein. Bei den Ermittlungen in diese Richtung kommt nun per Zufall heraus, dass Turing homosexuell ist. Er wird wegen „grober Unzucht und sexueller Perversion“ verurteilt und vor die Wahl gestellt, für zwei Jahre ins Gefängnis zu gehen oder sich einer Hormontherapie zu unterziehen. Da er im Gefängnis seiner Arbeit nicht nachgehen kann, entscheidet er sich für die stark nebenwirkungsbehaftete Hormontherapie. Bei einem Besuch seiner ehemaligen Verlobten Joan Clarke erleidet er einen emotionalen Zusammenbruch. Turings Selbstmord mit 41 Jahren wird in einem Text vor dem Abspann erwähnt.

Das „Verhör“ mit Detective Nock, in dem Turing ihm seine geheime Tätigkeit im Zweiten Weltkrieg erzählt, stellt die Rahmenhandlung des Films dar.

Quelle: Wikipedia, Youtube