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Ziemlich beste Freunde

Ziemlich beste Freunde

In einer Vorausblende liefern sich die Hauptfiguren Driss, der dunkelhäutige Fahrer, mit dem gelähmten hellhäutigen Philippe auf dem Beifahrersitz eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durch das nächtliche Paris.[4] Driss wettet mit Philippe, in ihrem Maserati Quattroporte V den Polizisten zu entkommen, doch diesen gelingt es bald, den Wagen zu stoppen. Driss wird rabiat aus dem Wagen gezerrt, doch mit Hilfe eines vorgetäuschten epileptischen Anfalls von Philippe und der Erklärung von Driss, dass dies der Grund für die Raserei gewesen sei, können beide einer Strafe entgehen; sie werden sogar im Eiltempo von den Polizeifahrzeugen zum nächstgelegenen Krankenhaus eskortiert. Weiterlesen...

Trailer

Filmdaten

Jahr:
2011
Land:
Frankreich
Laufzeit:
112 Minuten
FSK:
FSK 6, JMK 6
Regie:
Olivier Nakache, Éric Toledano
Drehbuch:
Olivier Nakache, Éric Toledano
Produktion:
Nicolas Duval, Yann Zenou, Laurent Zeitoun
Musik:
Ludovico Einaudi
Kamera:
Mathieu Vadepied
Schnitt:
Dorian Rigal-Ansous
Schauspieler:
  • François Cluzet: Philippe
  • Omar Sy: Driss
  • Anne Le Ny: Yvonne
  • Audrey Fleurot: Magalie
  • Clotilde Mollet: Marcelle
  • Alba Bellugi: Elisa
  • Cyril Mendy: Adama
  • Christian Ameri: Albert
  • Grégoire Oestermann: Antoine
  • Marie-Laure Descoureaux: Chantal
  • Absa Dialou Toure: Mina
  • Salimata Kamate: Fatou
  • Thomas Solivéres: Bastien
  • Dorothée Briere Meritte: Éléonore

Handlung

In einer Vorausblende liefern sich die Hauptfiguren Driss, der dunkelhäutige Fahrer, mit dem gelähmten hellhäutigen Philippe auf dem Beifahrersitz eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durch das nächtliche Paris.[4] Driss wettet mit Philippe, in ihrem Maserati Quattroporte V den Polizisten zu entkommen, doch diesen gelingt es bald, den Wagen zu stoppen. Driss wird rabiat aus dem Wagen gezerrt, doch mit Hilfe eines vorgetäuschten epileptischen Anfalls von Philippe und der Erklärung von Driss, dass dies der Grund für die Raserei gewesen sei, können beide einer Strafe entgehen; sie werden sogar im Eiltempo von den Polizeifahrzeugen zum nächstgelegenen Krankenhaus eskortiert.

Anschließend beginnt der eigentliche Handlungsstrang mit dem Kennenlernen von Philippe und Driss. Der vermögende Philippe ist seit einem Paragliding-Unfall vom dritten Halswirbelkörper an abwärts gelähmt und sucht eine neue Pflegekraft. Driss, der gerade eine sechsmonatige Haft wegen eines Raubüberfalls abgesessen hat, bewirbt sich der Form halber um die Stelle. Er ist sicher, dass er eine Absage erhalten wird. Er braucht jedoch eine Unterschrift als Bestätigung für das Arbeitsamt, um von dort Unterstützung zu erhalten. Philippe zeigt sich aber von Driss beeindruckt, weil dieser kein Mitleid mit ihm hat und sich über seine körperliche Behinderung amüsiert. Driss erhält zu seiner Überraschung die Arbeitsstelle auf Probe. Philippe ist verwitwet, hat eine Adoptivtochter und lebt mit etlichen Hausangestellten in einem Palais im Stadtteil Saint-Germain-des-Prés.

Philippe erfährt über seinen Bruder von Driss krimineller Vergangenheit, was ihn aber nicht besorgt, solange dieser seine Arbeit ordentlich ausführt. Er führt Driss an die klassische Musik und die Malerei heran. Driss nötigt Philippe, seine Brieffreundin Éléonore in Dünkirchen anzurufen und ihr ein Foto von sich zu schicken. Ein Treffen kommt jedoch nicht zustande, da Philippe kurz vor der vereinbarten Uhrzeit kalte Füße bekommt und das Lokal verlässt. Beim Hinausgehen verpassen sich die beiden. Philippe, mit sich selbst unzufrieden, ruft daraufhin Driss an und verlässt mit ihm Paris in einem Privat-Jet. Im Flugzeug offenbart Philippe ihm, dass er für ein von Driss gemaltes Gemälde 11.000 Euro erhalten hat und übergibt ihm das Geld. Philippes Ziel dieser kurzfristigen Reise ist, zusammen mit Driss Gleitschirm zu fliegen und so steht der Senegalese plötzlich angstvoll vor seinem ersten Tandemflug.

Driss hat Probleme mit seiner Familie und verlässt Philippe nach einigen Monaten, als sein Stiefbruder Adama in der Villa auftaucht. Die Trennung fällt Philippe und ihm sichtlich schwer. Driss kehrt zu seiner Familie zurück und nimmt eine Stelle als Kurierfahrer an.

Ersatzweise stellt Philippe mehrere Pfleger auf Probe ein, keiner kann ihn zufriedenstellen. Die besorgte Hausdame Yvonne kontaktiert Driss, der noch einmal zurückkommt – und die zu Filmbeginn gezeigte Verfolgungsjagd findet statt. „Und wie geht es jetzt weiter?“, fragt Philippe, als sie vor dem Krankenhaus stehen. Driss fasst einen Entschluss und fährt mit Philippe unter dem Vorwand eines Restaurantbesuchs an die Kanalküste. Dort angekommen lässt er Phillipe allein am Tisch zurück und verspricht, dass dieser nicht allein essen werde. Er hat ein Treffen mit Philippes Brieffreundin Éléonore arrangiert, die kurz darauf erscheint.

Am Ende des Films werden in einer kurzen Einstellung der echte Philippe Pozzo di Borgo und sein Freund Abdel Yasmin Sellou gezeigt.

Quelle: Wikipedia, Youtube